Tauchplätze in Deutschland , Seite 5
Tauchplätze Seite 5
42.Tollensesee , Einstieg Broda
Nicht besonders anspruchsvoll , jedoch wer einen Easy-Tauchgang ohne besondere Aufregung absolvieren will , ist hier gut aufgehoben.Am Ortsausgang Neubrandenburg die sich teilende mehrspurige Strasse statt Richtung Rostock ( B104 ) nun in Richtung Waren / Penzlin ( B192 )wählen - Achtung : unmittelbar hinter dieser Teilung sofort wieder links abbiegen und erst leicht hügelan eine gerade Strasse durch Broda wieder Richtung See fahren. Man gelangt an das Strassenende , Rechts ist ein grösserer unbefestigter Parkplatz . Nach Links geht die Piste weiter runter ins Dorf , jedoch gleich wieder Rechts führt eine recht unscheinbare Strasse hügelab zu einem Restaurant mit festem Parkplatz. Da hier für Nicht-Gäste Abschleppen angedroht wird , ist eine Nachfrage im Hause sicher nicht verkehrt ;-) . Vom Parkplatz sehr gut zu sehen : der Tollensesee Richtung Süd-Ost ( etwa Augustabad... Einstieg hier bequem über einen Holzuferweg ins sandige Flachwasser. Man kann die Buhnenreihe links ablaufen und fast vorn am Ende anflosseln usw. Tiefe hier erst knapp 1,5Meter. Tauchgang nach Rechts - sanft abfallender Grund , leichte sandige Böschung bis zum weithin ebenen Muschelgrund in etwa 5 bis 6 Meter. Viel lose herumliegendes Zeugs : Flaschen ( gelegentlich sogar noch mit Alc gefüllt !!) , Gartenstühle , Bootspaddel , Panzerkettenglieder...sowie jede Menge Holz in Form von Ästen bis zu Stämmen . Nicht viel los hier , recht viel Fisch ( Barsch , Plötz ) sowie Massen an Krebs . Anfängergeeignet , anspruchslos .Sicht September bis April am Besten.
43. Krickower See
Linksab der B96 kurz hinter Gross Nemerow ( Neubrandenburg Richtung Neustrelitz )leicht hügelab etwa 200 Meter durch das Dorf , bevor man am Waldrand zwischen ( links ) einem kleinen Weiher und ( rechts ) dem Krickower See hindurch fährt . Der Piste folgen bis nach zwei , drei Kurven und etwa 200 Meter wieder leicht hügelan an der linken Seite ein kleiner Parkplatz zu erreichen ist. Der Einstieg ( 1 , 2 , 3 ) , leicht über eine offene Wiese zu erreichen , liegt keine 50 Meter weiter . Fester sandiger Grund , schnell auf 5 bis 6 Meter abfallend. Übliche Runde : Rechtsrum , entlang der kleinen Bucht linkerhand , dann das gegenüberliegende Ufer etwa 30 Minuten und mit einer Grund- Seedurchquerung ( etwa 11 m ) wieder Richtung Einsteig. Auf der Tour etliches an Schrott ( Badeöfen , Kinderwagen - teilweise 50'er Jahre !! , Rohre , Stahlhelme, einige versunkene Bäume - teilweise sogar mitten im See !! , alte Steingut - und Metallkrüge und Töpfe , wenige Flaschen . Krasser Widerspruch zu einem Tauchgang hier vor 3 oder 4 Jahren : exzellente Sicht von locker 5 Metern ! Mehrere versunkene Holzboote , teilweise s e h r alt - sogar darüber gesunkene Bäume wirken wie schon 100 Jahre hier liegend . Tauchplatz gut geeignet für einen Herbst/Winter/Frühlingstauchgang , auch auf der Durchreise nach Norden. Im Sommer keine Chance !! Sicht nahe Null .Ende Januar an einer sehr gut erkennbaren und leicht zu findenden Pferdekutsche in etwa 4 Meter Tiefe ein spezielles Utensil angebracht - wer's findet und mir vorzeigt , kann sich ein Dekobier abholen ( gilt natürlich nicht für meine Buddies ;-( . Man kann auch sehr schön der Strasse weiter folgen , erste Abfahrt rechts Richtung Zachow und im Ort immer Rechts ( nicht durch Sackgasse verwirren lassen...) wieder immer hügelab einer erst bösen Piste und dann wieder Rechts rein einer Wiesenspur folgen um die andere Zugangsseite zu erreichen. Hier ist gelegendlich noch ein Fund zu machen ( wie hier Feb07) Janssen&Bechly Flasche . Nach mehreren Metern flachem Grund fällt der See schnell auf 6 bis 7 Meter ab . Viel Müll , die üblichen Angler-"Wärmflaschen " , einige Waschmaschinentrommeln und alte Milchkannen. Sehr viele Muscheln. Sicht Ende Feb 07 etwa 5 Meter ( bei diesigem Sonnenschein und -2°C ).
44. Drewitzer See , Sparow
In Sichtweite der Autobahn A 19 ( Berlin - Rostock ) , unweit des Städtchens Plau am See , liegt das Dörfchen Sparow . Den Ort Richtung Autobahnüberquerung durchfahren und unmittelbar hinter einer scharfen Linkskurve am Ortsausgang Rechts in einen staubigen Weg einbiegen. Die unterwegs befindliche , stets geöffnete Schranke einfach ignorieren ;-) Man gelangt nach ca 500 Metern leicht hügelab auf einen mehrreihigen Wiesenparkplatz. Hier rödeln und dann am Hinweisschild " Badestelle Bla Bla Bla..." hinunter zum See. Ausgewiesener FKK-Badeplatz , Liegewiese und auch für Kinder sehr breiter Strand und Flachwasserbereich. Sehr breiter " Festlandssockel ",dann fällt der feste Grund schnell auf 10 Meter ab. Viele Muscheln , das Wasser durch typischerweise leicht kalkige Schwebe- teilchen getrübt - ich habe hier noch keine Sicht besser als 3 Meter vorgefunden. Auf etwa 8 Meter , Tauchen nach Links , kommt man an eine aufrechtstehende Leiterwagenachse, bei guter Sicht sicherlich ein feines Fotomotiv ( nicht so wie hier... ). Sonst nicht viel los. Einige Karpfen , teilweise echtes Kaliber !! . Schleie scheint es auch zu geben , recht tiefe " Wühlgruben " überall. Bislang keine Fundstücke ausser einen Gummifisch... ;-(
45. Flachsee , Sophienhof
Eine Zufallsentdeckung via Google-Earth... sofort ins Auto ( natürlich) samt Gerödel und los. Eine kurze Internetrecherche gab nur blasse Daten aber eben auch den Hinweis auf das umliegende Endmoränengebiet...also meist recht sauberes Wasser und schöne Tiefenprofile. Hinter Sophienhof erreicht man auf einer echt einspurigen Strasse irgendwann einen Gasthof ( rechterhand ) , durch die Bäume schimmert schon der See. Einer schottrigen , recht unebenen Piste rechts ab der Strasse folgen bis man eine kleine Erweiterung sieht, merkwürdigerweise steht hier mitten auf der Wiese sogar ein P-Schild !Der Grund meines Wunderns : Stacheldraht und Zäune überall , jedoch führt ein unebner Stolperpfad zwischen den rostigen Einzäunungen einer Wiese (Rechts) und eines Vereins-Bootlsliegeplatzes ( Links am Ufer ) direkt zu einem Mikro- Badestrand samt kurzem Angelsteg. Hier anflosseln - Achtung ! der sandige hier sehr helle Grund hat tückische Fliesseigenschaften ! Der feste , mit einer sehr dicken Schicht aus Muschelschalen bedeckte Grund fällt schnell auf 7 Meter ab , dann im April 2007 Sprungschicht mit Null Sicht! Sehr wenige Flaschen und Gläser ( hier scheint die trockene Fraktion der Angler zu handeln), echt grosse Steine und mehrere Ankertruemmer , einen konnte ich jedoch bergen ;-) .In der Schilfkante kapitale Hechte , viel Kleinfisch , eher Plötze. Sicht Ende April 2007 ( Neoprenhauts Erstbetauchung) keine 3 Meter. Es sind hier noch weitere Einstiegsstellen zu erkunden - Bericht dann ;-)
46. Oberbach ,Neubrandenburg
Sicherlich nur mit den nötigen Vorsicht , Ausrüstung ( zB Signalbojen ...) oder nach Gewässersperrung für den Bootsverkehr machbar : ein " Flusstauchgang " im Neubrandenburger Oberbach . Im sonnigen April 2007 unter reger Zuschaueranteilnahme und unter Beobachtung von " Medienvertretern " fand dieses seltene Tauchereignis unter super Bedingungen statt. Nicht unbedingt schnell zu finden , in Fahrtrichtung des Neubrandenburger Stadtringes hinter der Rostocker Ausfahrt die Nächste wählen . Man befindet sich im Einzugsbereich einer weiten Parklandschaft. Immer etwas Rechts halten und man kommt bereits entlang des noch unsichtbaren Oberbaches an der Kneipe " Tollensefischer " vorbei. Diese recht enge Strasse immer geradeaus und dann am Strassenende idealerweise Links parken und rödeln. Man befindet sich etwa 150 Meter bereits in Sichtweite der schönen Bogenbrücke. Einstieg über die teils morschen Uferbefestigungen. Achtung beim Hineinspringen : Recht flach mit knapp 2 Metern !! Strömung stets nach Rechts , vom Tollensesee weg.
47. Tiefer See , Sophienhof
Idyllisch gelegen und erst ein recht spätes Ergebnis meiner " Aufklärungs- arbeit " hier in meiner lokalen Umgebung : der Tiefe See . Woher der Name kommt ist mir unklar , nach einigen - noch nicht durch mich bestätigten - Netz- infos soll der Teich gut 60 Meter tief sein. Laut Topo Karte allerdings überwiegend 20 Meter mit einem Tiefpunkt um die 40... . Ich habe kürzlich erst einen Zugang ausprobiert : An der Strasse zwischen Alt Gaarz und Lütgendorf kommt man unmittelbar vor der Eisenbahnbrücke in einer weiten Linkskurve an einem kleinen Dorfflecken vorbei. Hier hart rechts einbiegen und knapp vor dem rechterhand liegenden Kirchhof scharf links in einen Feldweg einbiegen,welcher sich dann quer über einen Acker Richtung See zieht. Achtung : Vorsichtig fahren ! Furchen!! . Direkt am Ufer unter Bäumen parken und rödeln.Es liegen einige Angelkähne herum , nach den abgestellten Autos beliebter Angelplatz. Es passen allerdings nur etwa 3 bis 4 Autos in den Platz hinein... .Den Schilfsaum durchqueren und man erreicht das offene Wasser.Der helle , kalkige und mit Muscheltrümmern durchsetzte Grund fällt sacht auf 10 Meter ab , schüttere Pflanzeninseln bis in 8 Meter ( Mai 2007 ) gesichtet. Wenig Fisch , einzelne Barsche, Plötze . Sehr viel herumliegende Rundhölzer. Taucht man nach Links , kommt man nach 20 Minuten in Sicht einer am gegenüberliegenden Buchtufer stehenden Metallkonstruktion ( Steg ? ). Taucht man nach Rechts , erreicht man etliche ins Wasser hineingestürzte Bäume. Sicht ( 05/07) recht gut mit locker 5 Meter. Der zweite mir bekannt Zugang ist noch versteckter : An der K1 zwischen Neu Gaarz und Sophienhof ( siehe Luftbild ) links in einen Feldweg einbiegen. Man erreicht einen Hochstand, hier beginnt eine etwas nassere Wiesenpiste und man kommt etwa 500 Meter später parallel zum Ufer auf einem Feldweg an den bewaldeten Uferbereich. Hier parken und rödeln. Genug Parkplatz. Oft Angler vor Ort. Zugang bislang nur erkundet- noch kein Tauchgang hier . Hier wäre möglicherweise die tiefste Stelle recht gut erreichbar. Bericht später. ...Aktuell ( 08/2007 ) : Erstmals die vorbeschriebene Stelle betaucht - richtig anheimelig so ohne weitere Leute. Vermutlich wegen des regnerischen und recht windigen Wetters der letzten Wochen liess die sowieso leicht kalkig- milchige Sicht ab etwa 5 Meter Tiefe sehr zu wünschen übrig: Bei ausgestrecktem Arm war die Hand nicht mehr zu sehen. Hier ist also ein weiterer Versuch sicherlich im Herbst angesagt. Erkundet: die beiden Seiten entlang des Schilfsaumes so bis etwa 4 Meter Tiefe. Riesige Anzahl Schraubgläser, etliche Schnapsflaschen - eben halt was ein Angler so braucht (?). Auch hier etliche Hölzer , Bretter und Bohlen .Wenig Fisch zur Zeit , zwei Mini-Hechte beäugten mich neugierig... Der Ein-/ Ausstieg wächst langsam zu - der Durchgang ist schon 10 Meter seitlich von der Wasserseite her nicht mehr auszumachen.
48. Carwitzer See , Carwitz
Die Gegend der Felsberger Seenplatte schien mir recht gut bekannt zu sein bis anlässlich eines Kultur"events " im Fallada Haus meine Angetraute vorweg aus purer Langeweile den groben Feldweg Richtung Bohnenwerder weiterging. Sie kam mit der Nachricht , dass eine sehr schöne Liegewiese samt schönem Einstieg nicht nur für FKK-Fans sondern auch für Taucher interessant scheine... Also - nix wie hin da! Man fährt am Fallada-Haus linkerhand vorbei geradeaus , die Strasse endet , ein " Durchfahrt verboten " steht unübersehbar... ! Also weiter , der nun unebenen Piste leicht bergan , quer durch eine Brache bis nach etwa 150 Metern ein wilder Parkplatz oben auf einer Hügelkuppe zu sehen ist. Hier parken und rödeln. Dann bergab , über die Brücke und weiter rechts dem Ufer folgend etwa 100 Meter bis zur FKK-Liegewiese samt seichtem Einstieg. Der bewachsene sandige Grund fällt schnell auf 10 Meter , dann auslaufend und schlammig grau. Massig Fisch aller Kaliber, und gute Sicht ( Juli ) von etwa 7 Metern. Keine Funde ausser Gummifisch , easy Tauchgang sehrwohl Anfängergeeignet. In Ufernähe des Öfteren Baumleichen im Wasser. Richtung Carwitz immer flacher und bewachsener - der Bewuchsgürtel entlang der 5 Meter-Linie dehnt sich in der Bucht auf die Ganze Fläche aus. Nicht viel los aber im Sommer etliches an Fisch sowie Ende Herbst exzellente Sichtweiten von 12 Metern...
49. Tollensesee , Alt Rehse
Die Nord-Westseite des Tollensesees ist derzeit durch mich nur unvollständig erkundet . Wenn man diesen Ort sowie den Einstieg unweit des Zeltplatzes Gatsch Eck ( und mit etwas guten Willen auch Broda...) hinzuzählt bleiben etliche Kilometer als weisse Flecken übrig. Also ist hier noch einiges zu tun ! Alt Rehse , Dörfchen mit geschichtlichen Ambitionen liegt auf dem Wege von Neubrandenburg Richtung Penzlin,in Wulkenzin links dem Hinweis folgend einer zZ recht durchwachsenen Piste ( Stand 2008 )über Neu Rhäse und weiter etwa zwei Kilometer , bis man plötzlich mitten in Dorfe an einer Backstein- scheune steht. Hier geradeaus durch eine mit kleinen Häuschen neubebauten Gegend und einer knochensteingepflasterten schmalen Strasse weiter Richtung See. Unterwegs rechts abbiegen und einer holprigen Feldpiste bis direkt zur Badestelle folgen. Hier parken und rödeln. Die Badestelle ( " Liebeswiese ") liegt echt idyllisch ... Man erreicht das Wasser nach kurzem Fussmarsch über die Wiese ( 50m )und darf sich dann zwar über festen sandigen Grund freuen , allerdings auch über ein recht breites Plateau parallel zum Ufer - man benötigt echt sicherlich zehn Minuten ( altersgerechte Geschwindigkeit !!) ehe die Tiefe unter 10 Meter fällt. Dann gehts jedoch recht zügig runter aug gut 20 Meter , grauer feiner Schlammgrund ohne Überraschungen .Da diese Gegend allerdings für Angler und sonstiges " seefahrendes" Volk interessant zu sein scheint , gibts hier Funde in Form von Patentankern und Angelzeug ( Bild ). Augen auf ! Kaum Tauchbetrieb , in der kälteren Jahreszeit ungeschlagene Sichtweiten von locker 10 Metern , wenig Fisch , etliche Aalrohre in 2 Meter Tiefe . Südöstlich der Landspitze auf welcher sich einige kleine Bungalows befinden, ist laut Gewässerkarte die tiefste Stelle des Tollensesees. Dazu allerdings Bottstauchgang einplanen , locker 1,5 Kilometer zum 35 m Loch...
50. Tollensesee , Gatsch Eck
Wie unter 49. beschrieben , sind noch etliche Strecken entlang der nördlichen Seeseite zu erkunden. So geschehen ab Januar 08 . Es wird so peu a peu ent- lang der Uferlinie , idealerweise entlang von Waldwegen,Parkplätzen usw die Erkundung fortgesetzt. Nördlich des Zeltplatzes Gatsch Eck entlang des Gatscher Dammes erreicht man das Wasser immer innerhalb von 200 Metern oder dichter. Einstieg meist etwas rutschig , steil , oft durch Schilfgürtel vom offenen Wasser getrennt. Das feste Ufer bildet ein breites Plateau , sanft auf bis etwa 10 Metern abfallend. dann steilerer Hang , langsam in grauen waschbrettartigen Schlammgrund übergehend. Etliche Anker , Angelzeug sowie tatsächlich noch unentdeckte Uralt-Bierflaschen harren seit Jahrzenten einer Begutachtung. Etwas südlich des Zeltplatzes , sozusagen am Kap... ist etwas mehr los. Hier hat die oftmals anstehende Ströming jede Menge Holz, Stämme , Fässer und so weiter abgeladen - bei vernünftiger Sicht ist hier sicherlich noch so mancher verhedderte Anker zu bergen.
50. Tollensesee , Schleppkahn 442
Relativ gut erreichbar mittels Boot ab Wassersportzentrum , ansonsten schon schlechter - möglicherweise mittels Scooter ab Augustabad machbar... liegt etwas südlich von Behms-Höhe unweit des Ufers in etwa 16m Tiefe ein ca. 10 m langes Metallboot. Offene Bauweise - sozusagen ein riesiger Ruderkahn. Nach unbestätigten Angaben ein Schleppkahn , welcher samt Beladung in den 1960'er Jahren beim Verholen verunfallte und an jener Stelle sank. Der Kahn ist augenscheinlich sehr gut erhalten , die Ruderanlage fehlt - die innere Rudermechanik ist noch teilweise zu sehen. Das Boot ist mit einer riesigen Stahlseil-Schlingung beladen welche sich , teilweise abgebrochen , auch ausser- halb auf dem Grunde hinschlängelt. Nicht viel zu sehen ausser man riskiert einen Blick unter den Kiel , welcher über längere Abschnitte keine Grundbe- rührung hat. Somit ideales Versteck für zB Aalquappe ( Stand Nov.2008 ein recht grosses Tier hier zuhause). Freundliche Geister haben zur weiteren tauchtechnischen Erbauung unweit dieses Schleppkahns , etwas den Grundhang hinauf , ein etwa 8m Kajütboot versenkt. Sehr schön , voll beplant , die meisten Fenster sind noch drin , einzelne Gardinen liegen noch herum. Die "Badeleiter" haben wir gerade wieder am Heck angelehnt . Auf der Steuerbordseite steht noch gross " NB ", weitere Kennung ist nicht zu finden. Beide Boote sind mittels Schnur verbunden und somit auch für Anfänger gut zu betauchen . Üblicherweise ab 12 m stockdunkel , massig Fisch in diesem künstlichen Riff. Vermutlich wird in den kommenden Jahren hier noch so manches Gerät versenkt - ein schönes Ziel auch für auswärtige Tauchfreunde. -