Tauchplätze Seite 2
Tauchplätze Seite 2
10. Scharteisensee , Wittenhagen bei Feldberg
Unweit des Ortes Wittenhagen befindet sich zwischen den umliegenden glazialen Höhen ( Hünenwall 111m , Mühlenberg 121 m , usw... ) versteckt ein nahezu kreisrundes Gewässer , von Schilfgürteln und Wald umgeben.Erreichbar nur über grobe Feldwege , nicht geeignet für grössere Fahrzeugkonvois mangels Stellmöglichkeit.Parken und anrödeln am südöstlichen Ufer, unbefestigte Grasfläche , vom weiterführenden Feldweg Richtung Zansen durchzogen.Einstieg bei den am Ufer befestigten Blechkähnen , schnell abfallender Grund , Vorsicht - Äste und grössere Steine im Uferbereich.Abtauchen linkerhand zum etwa 15m entfernt beginnenden Schilfgürtel , Vorsicht - unmittelbar davor beginnt das 3 Rohr - der Wegweiser für den Tauchgang.Nach Rechts dem Rohr folgen , Sicht hier ( Juli 2002 ) sehr bescheiden bei unter 1 m !. Das Rohr läuft schnurstracks und leicht vertikal geschlängelt bis auf den Grund bei etwa 20 m , verschwindet und taucht einige Meter weiter wieder auf um weiter bis etwa 28 m dem Taucher die Richtung zu weisen.Sicht unterhalb 10m richtig Klasse mit 10 m( !! ) unterhalb 25m nur noch 3 bis 4 m. Grund und gesamte Struktur sehr schlammig,von versunkenen und mit Algen überzogenen Ästen bestückt. Der See ist mit seinem starken Grundgefälle wie ein Trichter aufgebaut , merkwürdigerweise liegen ab und an grosse Steine scheinbar oben auf dem Schlamm. Lampe unbedingt erforderlich , ab 10 m stockdunkel .Auch im Sommer sehr kalt - Trocki empfohlen ( 8 °C ! ) Bei Auftauchen im Uferbereich Vorsicht : überhängende , teilweise ins Wasser reichende Äste ! Bei Buddytauchen eng zusammenbleiben - bei fast Null Sicht geht man schnell verloren...
11. Kreidesee , Hemmoor , Niedersachsen
Hemmoor 26.07. - 28.07.2002 War erstmalig im Kreidesee und bin ehrlich sehr positiv überrascht : Schnelle und freundliche Anmeldung/Check in , qualifizierte Auskünfte,sehr saubere sanitäre Einrichtungen,und der See selbst hielt, was im Netz so versprochen wurde. Freitag Nachmittag 1. TG: Einstieg 1,Strasse runter,bei 10 m das erste Autowrack gesichtet,bei locker 10m Sicht eh kein Problem.Schlenker nach Rechts , durch den Wald,sehr schön ( unheimlich)mit massig grosskalibrigen Forellen bestückt.Schwenk nach links,bis zur Steilwand und ein bischen so auf 25m Richtung Einstieg 1 zurück.Wer viel Zeit mitbringt,kann sich köstlich amüsieren über die hunderte Aufschriften die mittels Kreide ( gg ) auf jeder planen Fläche angebracht wurden... . Nächster Tauchgang,Nacht, Einstieg 1 , quer durch den Wald.Sicht fantastisch so bei schätze 12m ! Samstag früh ( 07:00 Uhr ) noch kaum Bewegung in der Tauchergemeinde, Einstieg 3 Rüttler , so mit allen Schikanen ( Trichter durchtauchen,Keller besuchen,Blase betauchen,Ente gucken ( gg )und die aktuelle Anzahl der Stoffhäschen oben am Laufgitter feststellen).Sicht nicht unter 12m , Temperatur oben so 15 °C, ab 30m dann 4°C.Begutachtung des Gerümpels hinter den verschweissten Gittern(Kelleretage). Weiter Richtung Einstieg 1 , durch den Wald und raus. Nun ab Vormittag begann allerdings das dicke Ende:Nach Auskunft eines Kontrolleurs später,tauchten am Samstag,27.07.2002 gut 600 Taucher (!) im Kreidesee - die Sicht sank also ab Vormittag dramatisch . Einstieg 1 Sicht nur noch 2 bis 3 m , Nachmittags unter 1 m !!Ausgewichen Einstieg 1 , nach links in die Schrottbucht,massige dicke Rohre(durchtaucht),Förderbänder,herabhängende Stege,Kabeltrommeln... , zurück zur Steilwand( unter uns bei etwa 30m doch echt Leute mit 3 x 7l Luft auf dem Kreuz !! ;-(( ), Einstieg 1 bei Null Sicht wieder raus. Samstag Nachmittag,der See schien voller Luftblasen,Einstieg 4 , Wohnwagen,schwimmen bis zur Boje ( keuch ),runter auf gut 20 m,Holländers Haus besucht,weiter rechts die leichte Böschung weiter Richtung Steilwand hier überall Sicht etwa 10m,Rüttler,Wald,zum Einstieg 1 - hier Sicht Null,sicherstes Zeichen zum Austauchen waren so 30 bunte Flossen,die in 30cm Entfernung gerade noch erkennbar auf der Strasse standen ( GGG ).Samstag Nachttauchgang wegen Sichtverhältnissen gestrichen-dafür Sonntag früh ( 07:00 Uhr) Einstieg 5.Also den Schlammweg an der Fischzucht vorbei bis zur Plattform ( keuch)und gleich runter.Sicht locker 10m,riesige Kabeltrommel,kleineres Kajütboot liegt auf Steuerbord,Wasserrohr - immerweiter die Steilwand entlang.Sehr schön hier,etliche kleinere Höhlungen wechseln mit wie vom Messer geschnittener Formation.Auf etwa 10m zurück zur Plattform. Fazit: Hemmoor bietet richtig gute Sicht,allerdings würde ich lieber mitten in der Woche oder Frühjahr/Herbst wiederkommen.An einem Sommerwochenende zu viel Betrieb.Es gibt auf jeden Fall für Alle was zum Gucken,Tiefe geht auch gut ;-)) , Lachen geht auch (roboterhafte Tekkies,die für 30 Minuten 60m gern 2 h Deko machen...und so 2 Tonnen Ausrüstung mitschleppen,aber auch Pressluftfreaks mit 3er Geräten(!!),Nasstaucher ohne Handschuhe bei 4 °C und so weiter.Basisbetrieb freundlich, Flaschenfüllen teuer( 5€,25) für 15er,4€,20 für 12er),Rundumservice perfekt.Komme auf jeden Fall wieder. Trocki unbedingt empfohlen , umfangreiche , nur hier geltende Tauchregeln , gelegentliche Kontrollen der Taucher beim Ausstieg , Fotografieren sehr gut möglich , Tauchgebiet für alle Ausbildungsebenen. Mietbare Ferienhäuschen,Wohnwagen,Zeltplatz , nahe Einkaufsmöglichkeiten . Tauchbasis füllt Flaschen bis etwa 20:00 Uhr , Vorsorge für die frühen Morgentauchgänge macht sich bezahlt - ungeschlagene Sichtverhältnisse erwarten den Frühaufsteher. Meine Empfehlung .
Nachtrag : Hemmoor 20.02. - 22.02.2003 Nur die " Harten " ( oder Verrückten ? ) fahren Februar ins Kreideloch !Ausschlaggebend für diese Tour war die Erwartung, kaum Tauchbetrieb und somit exzellente Sicht vorzufinden.Während des ersten Tauchganges am Donnerstag spät Nachmittag schien ja sogar die Sonne ( was der Wetterbericht für das ganze Wochenende versprochen hatte ... ), doch Einstieg 1 bis zur Betonbombe in 23m Sicht keine 7m , grossflächig Eis an der Oberfläche, jedoch irgendwer hatte freundlicherweise ein Reel immer längs der Strasse gespannt.Am Freitag früh war die Truppe nun vierköpfig und somit komplett .Besonderheiten waren nicht zu erwarten - Alle waren schon mindestens einmal im Kreidesee. Ziele : Betonbombe, Rüttler, Meisterbude,tiefe Treppe unterhalb Meisterbude , Steilwand links der Plattformen . Einstieg 4 und 5 dick zugefroren - keine Chance da. Tagsüber kurvte Jemand samt Motorboot über den See zum Eisbrechen - dies hörte sich an als wenn riesige Metalltafeln zerrissen würden .Wassertemperatur konstant in allen Tiefen 3°C , niemals mehr als 5 Taucher gleichzeitig im See, kaum Fisch ( wo sind die Forellen?) , die Luftblasen seitlich des Rüttlertrichters komischerweise mit ölfleckigem Wasserspiegel.Ich habe mich mal vor dem Rüttler auf die Strasse gestellt - das obere Ende des Bauwerks war nicht zu sehen !! Oben das Wetter zum gotterbarmen: Kalter Wind und grau in grau !So ein / zwei Dinge passen nicht zur offiziell herausgegebenen Tauchkarte : Die Treppe rechts unterhalb des Meisterbuden-Plateaus endet auf knapp 50m , und der Grund ( angeblich so 55m ) war noch nicht zu sehen !Da lohnt wohl nochmal nachschauen... . Basis wie immer sehr freundlich, eine Kontrolle beim letzten Tauchgang ( 23.3 m ;-)) , Glück gehabt ). Ferienwohnung im ehemaligen Verwaltungsgebäude ( gleich rechts der Einfahrt)gut gemacht und sauber . Ich schätze, ich werde Ende März mal den nächsten Anlauf starten. Bis denn denn ...
Nachtrag : Hemmoor 28.03. - 30.03.2003 Wie vorweg angekündigt,eine weitere,vorerst letzte Tour an den Kreidesee , diesmal als Gäste eines dänischen Vereins.Das Wetter hielt was versprochen wurde ( 15°C, blauer Himmel),die Sicht im Wasser am Freitag/Samstag exzellent mit locker 10m !Als Vorbereitung auf den abschliessenden Rüttler-Tauchgang wurden zuvor der Tauchplatz 4 ( Wohnwagen ,kleines Boot ), Nachttauchen Einstieg 1 ( Steilwand , Wald ) und Einstieg 5 ( Boot,Steilwand ) angegangen.Freitag kaum Betrieb , Samstag nur wenig mehr ( keine 100 Leute auf dem Platz ) aber Sonntag früh war die Sicht am Rüttler um etwa 10:00 Uhr schon auf unter 2 m gefallen !!Egal - ein extra mitgebrachtes Pinguin-Stofftier fachmännisch am linken Geländer befestigt und dann am Bojenseil runter Richtung Meisterbude.Die Sicht war so dramatisch schlecht, dass das am Boden liegende Seil nur auf Armeslänge durch Kalkpartikelwolken zu erkennen war !!!Die Kante runter zur Plattform vor der Meisterbude war komplett unsichtbar - bis plötzlich ein riesiges Gitter am Boden liegend zu sehen war - Einbruch in die Meisterbude ?? Der weitere Weg war von etwas besserer Sicht gekennzeichnet - runter die Kante,Richtung Treppe ( welche allerdings trotz korrekter Tiefe von 45m nicht zu finden war ( Sicht max 5m )) und dann etwa 50 - 70m rechts des Rüttlers Touch down bei 53,6m ( Grund ).Deko 1Min bei 3 m - war also alles innerhalb normalen Auftauchens wettzumachen. Für diese Aktion bekamen wir das " Rüttlertauchen-Sonderbrevet" ;-)) LOL Fazit: Vernünftige Tauchzeit im Hemmoor scheinbar November- Anfang März. Ansonsten zu viel Betrieb , die weite Anfahrt sollte wenigstens belohnt sein... .Ich kann nun alle Unterkunftsmöglichkeiten beurteilen: exzellent ! Die Ferienhäuser sind echt 'ne Wucht.( heftiger Partybetrieb nebenan mit Entkleidungsszenen inclusive ;-)) ) Für mich persönlich war dies auf längere Sicht der letzte Besuch dort - kann Jedem allerdings das Tauchen im Kreidesee uneingeschränkt empfehlen.
Nachtrag : Hemmoor 05.10.07 bis 07.10.07 Auf Einladung eines Bekannten durfte ich als zahlender Gast wiedereinmal eine organisierte Hemmoor- Tour mitmachen. Etliche neue Attraktionen gegenüber meinen früheren Besuchen ( LKW auf Rüttler , Ultraleichtflieger am Einstieg 0 , Segelboot auf der Strasse Einstieg 1, ... )aber eben auch derselbe Hammeltrieb ab Samstag Vormittag !Diesmal meist exzellente Sicht bei Sonnenschein fast übers gesamte Wochenende. Allerdings auch recht früh für diesen Herbst gefrorene Autodächer am 07.10. . Wir hatten soviel Spass im Angesicht der versammelten Taucherelite dass wir uns gelegentlich mit Sitzgelegenheiten und Fotoapparat bewaffnet entspannt zu detaillierten Pflicht- und Kürbewertungen am Einstieg Null zusammenfanden. In Anbetracht eines alten und zugegebenermassen einseitig unfairen Spiegel-TV Beitrages erwarteten wir des Abends wieder fliegende Schlüpfer - aber abgesehen von unspezifischem Gekreische blieb alles friedlich. Ich selbst bekam noch gelinden Ärger mit der Verwaltung da ich als bekennender Solotaucher gegen die Bestimmungen verstiess und prompt erwischt wurde. Ein Eintrag ziert nun also mein Profil im Anmeldecomputer... ;-( . Massig Ausländer , überwiegend Holländer , aus deren Richtung des Öfteren riesige Rauchwolken vorüberzogen - möglicherweise haben die Jungs aber nur gegrillt... LOL .Für mich eine neue Erfahrung war die Runde vom Einstieg Null bis hinter zum Einstieg 5 und zurück. Schwebende " Sonnenschutz"-Röhren , Ultraleichtflieger , im Blau stehende Metallgitter , Deutschlands meistgesehener POLO ist hierher umgezogen ,dann die Fischereiecke mit ihren dutzenden Fangkäfigen... bis weiter zur " Wessi-TVA ",einem möglicherweise gesprengten Gebäudekomplex welcher sich Hangabwärts wälzt und Haarbüschelartig mit daumendicken Armierdrähten metergrosse Betonteile zusammenhält. Bei Sonnenschein und guter Sicht ein Erlebnis.Ich habe wieder an gut sichtbaren Stellen Neoprenhaut-Werbung hinterlassen ;-) so am LKW ( Rüttler ) ein Banner , am Leichtflieger eine LINDE-(Schnaps)Gasflasche( 0,3 Liter )mit Aufkleber und so weiter... Nette und ruhige Leute kennengelernt - möglicherweise sieht man sich mal wieder.Ich selbst werde Hemmoor sicherlich erst wieder in zwei/drei Jahren besuchen...was mich speziell abhält ist der durch mein Navi gewählte Weg entlang der B73 von Hamburg nach Hemmoor , wovon unbedingt abzuraten ist !!! Eine derart von Ampeln zerhackte Strecke ist mir noch nicht untergekommen !!!Spritsparendes Fahren ist hier nicht möglich - also eher A1 ( Hamburg-Bremen ) Abfahrt Rade oder Hollenstedt...
Nachtrag : Hemmoor 24.10.2009 Recht kurzfristig angesetzte Tagestour - mein Buddy wollte unbedingt mal den Teich betauchen ;-) Nach schlechtem Schlaf morgens um 05:oo Uhr die 350 Km bei Nacht und Nebel abgerissen um rechtzeitig vor der Wochenendlichen Taucherschwemme dort einzutreffen - vergebens ! Wir erwischten gerade noch einen mittleren Stellplatz am E1 und verblieben auch dort. Wer meinte , schlechtes Wetter ( aber gottseidank kein Regen ! ) würde die Tauchermeute abschrecken - Irrtum ! Geschätzt 300 Leute waren schon morgens halb Zehn am Rödeln. Nun Gut ;-( Erster TG am E3 Rüttler - trotz bereits einiger Bewegung dort recht gute Sicht mit geschätzt 8m. Die Besichtigungstuor führte ro richtig rum LKW, Trichter,Luftblase , Meisterbude ( Gitter sind beschädigt ) Betonumfassung , runter zu den Holztreppen bei 50m und bei knapp 55 m ein Banner an der umgestürzten Strassenlampe befestigt. Es standen dann 5 Minuten Deco auf der Uhr...Schöner TG ;-) Komisch: Immer werde gerade ich kontrolliert !! Es gelang mir aber , den jungen DLRG-Mann von einer wesentlich geringeren Tauchtiefe zu überzeugen... ;-) Nach gut einer Stunde Pause sollte der 2. TG samt Fotoknipse am E1 stattfinden. Nun also kurzer Fussweg von 100m und im Gewimmel der Ausbildungs- und Anfängertrüppchen gings die Strasse runter. Teilweise Sicht kürzer als Armlänge , das Segelboot war knapp zu finden. Erst auf unserer Rücktour wurde die Sicht teilweise besser . Kurz über sie Kante geschaut aber ansonsten vermisste ich den Polo und die Betonbombe...möglicherweise nur nicht gesehen ;-) . Einfach zuviel Volk unterwegs. Dritter TG dann E0 , Peilung auf die Fliegerboje und dann am Grund entlang. Als bei 35 m immer noch nix vom Befestigungsblock zu erkennen war , wurde ein easy Freiwasseraufstieg geübt... wir hatten uns etwa 15 Meter vertan ;-) also kurz hinter der Sichtweitengrenze. Der Flieger ist nun eine gelbe Cessna in 10m, schön ausstaffiert mit Pilotenskelett samt Sonnenbrille und mehreren Alukoffern ( Inhalt Pistolen und Gold-Drogen - Sackchen ) seeehr schön ;-) Hier an den kleinen Antennen ein Banner befestigt. Schöner Tag - wenn nurdiese elendige Fahrerei nicht wäre. Alle 2 bis 3 Jahre reicht...
Nachtrag : Hemmoor 30.04. bis 02.05.2010 Nur als kurzer Hinweis angebracht - bei schlechtem Wetter ist die Sicht ( durch weniger anwesende Taucher ) deutlich besser ;-) Scooterritt unterhalb des Rüttlers E3 , Inspektion des Fliegers und der tiefen Beton-Bombe am E0 , Check der Wohnwagen am E4...aber nun ist's genug ! 7 Tauchgänge aber sicher werde ich 2011 nicht wieder diesen Teich besuchen ( oder ? ) !
12. Käbelicksee , Kratzeburg , Meckl./Vorp
Irgendwo im Nirgendwo der Mecklenburger Weiten liegt an der Strasse zwischen Penzlin und Neustrelitz der Ort Kratzeburg unweit des Käbelicksees.Aus genannter Richtung einer allmählich immer schlechteren Strasse folgend unmittelbar vor dem Ortseingang Kratzeburg links auf eine eindeutig unbefahrbare Waschbrettpiste einbiegen und nach etwa 300 Metern eine Eisenbahnstrecke unterqueren.Nun ist voraus schon der unbefestigte Parkplatz zu sehen.Hier anrödeln.Nach eingehendem Studium der Karten ( man befindet sich hier im Müritz-Nationalpark !) und dem Studium der öffendlichen Bekanntmachungen an der Badestelle scheint derzeit (noch ? ) das Tauchen hier nicht verboten.Sicht im Flachwasser sehr gut , man sollte allerdings gut zu Fuss und recht rüstig sein - eine für den Computer messbare Wassertiefe erreicht man erst nach schätze 150 m Wanderung.Krautiger Grund sehr langsam abfallend auf etwa 6 m , Sicht hier keine 2 m ,keinerlei markante Sehenswürdigkeiten ausser Schlamm.Ausschliesslich Navigationstauchgang , sonst läuft man im Kreis... .Wenig Fisch , vereinzelt Barsch und kleine Hechte , Vorsicht - Links und Rechts etwa 200m den Ufern folgend,einige Reusen.Temperatur Anfang August 22°C - so warm also,dass ein Taucher in weissen Tennissocken und Ledersandalen in Geräteflossen gesehen wurde ( ;-)) ) . Dieser See ist neben dem Kastorfer See somit das Schlimmste was man seinem tauchendem Feind empfehlen könnte.Einmal reicht... 08.2002
13. Tüzener See , Tüzen , Meckl./Vorp.
N53°43'25.098 E13°02'13.044 Einer schönen Alleestrasse von Stavenhagen Richtung Altentreptow folgend,etwa 2 Km hinter der Abfahrt Ivenack ( 1000-jährige Eichen ! ) links in Richtung Tüzen abbiegen.Den kleinen Ort durchqueren und faktisch am Ortsausgang eine kleine gewundene Strasse links herunter zum jetzt immer noch unsichtbaren See fahren.Günstigster Park- und Rödelplatz direkt unter den Pappeln an der Badewiese.Das Wasser ist nun keine 50 m entfernt.Eine grosse und ausgedehnte Stegkonstruktion rechts liegen lassen und geradeaus dem gegenüberliegenden Ufer zu.Die von Eingeborenen genannten Tiefen waren auch nicht ansatzweise zu erreichen - bei 7m ist in diesem Bereich Schluss.Sicht im Juli/August bei 2 m , Sprungschicht bei 3 m , darunter etwa 17°C und 3 m Sicht.Toter Grund , jedoch sehr interessante Schilfkante so in 2m. Auffallend wenig Zivilisationsmüll - Tauchers Flaschensteckübung kann hier nicht trainiert werden.Im Dreieckskurs zurück zum " Heimatufer " , Richtung Bootshäuser. Achtung : regelmässig Angler mit Unzahlen von Geräten !!Links zurück in 2m und so etwa nach 50 - 60 Minuten ist man wieder am Startpunkt. Entspannendes Tauchen,seewärts und rechts des Steges viel Holz auf dem Grund,sehenswert.Ausser Angelhaken im Neoprener kaum Überraschungen zu erwarten, bislang viele Gummi(köder)fische gefunden. Weitere Erkundung läuft,ich berichte gelegendlich... 08.2002
So,war wieder etliche Male in diesem Gewässer gewesen , Interessant auch der Zugang von der Zolkendorfer Seite , von Schilf umschlossene " Bucht " , Tiefe hier nicht über 5m , schön die Schilfkante mit massig Fisch so bis runter auf 3m.Wer Beutetauchgänge mag , direkt an der Badestelle , Tüzener Seite , kann man sich Ersatz an Masken und Flossen sowie gelegendlich Uhren zulegen.Ich habe in der südwestlichen Seite , direkt vor dem Schilfkap ca 150 m vor den Bootsschuppen in 3m Tiefe ein Alu-Rohr mit Beschriftung versenkt - wer mir die Aufschrift sagen kann , bekommt ein Bier ( Selbstabholer !! ) ;-))
11.2002 ... Zusatz : Uraltes und bereits stark im Boden versunkenes etwa 4m Ruderboot gefunden , gleichzeitig Revier eines kapitalen Zanders von nach übereinstimmenden Schätzungen locker 1 Meter. Sicht nun im November so etwa 6 m !Das von mir etwa 50 m hinter dem Boot aufrecht in den Boden gerammte weisse Plastikpaddel in etwa 5 m Tiefe markiert den Wendepunkt für den normalen 60 Minuten - Tauchgang. 21.05.03...Zusatz : Weiteres Boot gefunden , etwa 4m Plastikkörper . Augenscheinlich ohne grössere Beschädigungen. Unmittelbar daneben eine Vorderachse eines altmodischen Wagens , so mit Speichenholzrädern und ausladender Deichsel. Ich denke , das Boot wird nach einer genaueren Inspektion durch uns geborgen !Weiteres dann...Anfang Oktober Boot gedreht, allseitig kontrolliert - Bergung für die nächste Zeit beschlossen ... 26.10.03...Zusatz :Boot geborgen , verladen und abgekärchert. Komplett erhaltenes " Anka " der Berliner Bootswerft . Laut Typenschild Baujahr 1973 .Verkauf via eBay abgeschlossen im November. . Übrigens : ein altes Holzboot , etwa 4 m lang , sehr zerstört , gefunden - somit bereits 3 Boote entdeckt ! Es giebt einen Pressebericht dieses " Events " im Nordkurier
14. Plather See , Plath , Meckl./Vorp.
Der Bundesstrasse 198 in Richtung Woldegk folgend in Bredenfelde links Richtung Ballin abbiegen und eine hügligen und kurvenreichen Landstrasse weiter bis in Sichtweite von Ballin rechts ein mit Spurplatten belegter Feldweg abbiegt. Diesem folgen und schon nach einigen hundert Metern sieht man den Balliner - und den Plather See.Wir fahren dem Feldweg folgend auf die schmale Landbrücke zwischen beiden Seen zu , lasse einen mit Schranken bewehrten Rasenparkplatz links liegen und biegen hinter den Seen gleich links auf einen unbefestigten Feldweg ein.Weiter am schilfbewachsenen Ufer lang bis etwa gegenüber der Badestelle am anderen Ufer.Hier " irgendwie " parken , rödeln .Die umgebenden Höhen ( Silberberg 106 m ! ) lassen grössere Tiefe vermuten , doch bislang keine Stelle tiefer als 9 m entdeckt. Am Einstieg schöner Sandgrund , Sicht Oktober 2002 etwa 5 m ( und besser ! ) , viel Kleinfisch , etliche Hechte aller Kaliber , aber sonst nix Besonderes.Massig Krebse und grosse Muschelfelder . Weitere Erkundung läuft , werde dann berichten ;-))
15. Ziese , Puchow , Meckl./Vorp.
Die Verbindungsstrasse zwischen Chemnitz ( B104 Neubrandenburg - Stavenhagen ) und Penzlin entlang bis kurz hinter Puchow ( noch etwa 4 Km bis Penzlin ). Kurvenreiche Gegend , Vorsicht - die Abfahrt zum Einstieg ist eine unebene Zufahrt zu einer Wiese direkt am Wasser. Kleiner Sprungturm kennzeichnet diese Stelle.Halten hier direkt am Wasser , fester " Strand " , gut zum anflosseln.Grund fällt schnell auf 6 m , Schilfgürtel rechts sehr fischreich.Vorsicht : hineingestürzte Bäume , grössere Äste .Massig Zivilisationsmüll wie Flaschen,Eimer,Reifen,Ghettoblaster ( echt wahr ! ), Bretter und so weiter ... .Bei entsprechenden Ambitionen ist hier wohl einiges zu finden... .Reichlich Fisch , Sicht September 2002 etwa 4 m. Ausgedehnter See der sicher noch schöne Ecken für uns bereithält. Werde zu gegebener Zeit berichten.
05.03 Zusatz : Seit geraumer Zeit wieder erstmalig in diesem Gewässer - bei mieser Sicht echt kein Spass. Gefahr durch hineingestürzte Bäume !Es wird sich ein anderer Einstieg finden müssen.
07.04 Zusatz : Ich denke - dieser Gewässer lässt sich guten Gewissens ersatzlos aus der Liste der lokalen Tauchziele streichen. Im Anschluss an eine " medienwirksame " Gewässerreinigungsaktion in Penzlin ( Stadtsee ) ging es zur Ziese , als Ausspültauchgang für die nun rostfleckigen und moorig stinkenden Anzüge gedacht. Doch Pustekucken : Sicht keinen Meter , graugrüner Kotzschleim am Grund überall ... ;-( , werde sicher so schnell nicht wieder hier antreten...
16. Pelsiner See , Pelsin, Meckl./Vorp.
Auf der Bundesstrasse 197 zwischen Friedland(Meckl.) und Anklam , kurz vor Anklam ( Tor zur Insel Usedom ! ) im Ort Pelsin rechts ab auf eine schnell zum Ortsrand sehr schlecht werdende Piste.Etwa 1 Km über offene Wiesen,dann führt der Weg einen kleinen Hügel ab und der See ist zu sehen.Geradeaus weiter , man erreicht die Badestelle samt Parkplatz - eigendlich auch nur Wiese ;-) . Anrödeln hier , das Wasser ist keine 30m weg. Strand fest , jedoch bereits nach 2 oder 3 Schritten im Wasser quillt mooriger Grund empor.Eine Sandbank etwa 15m vom Ufer entfernt ( keinen Meter tief ) , hier anflosseln.Grund fällt schnell auf 4 m , damit ist allerdings auch Schluss ! Wabbliger Grund , Sicht Juli 2003 extra mies !! Besser : Schilfkante betauchen ( 2 m ) , sehr schön Fisch und Sicht so um 2 m . Angler am See , auch scheinen Taucher hier noch bestaunt zu werden - ganze Scharen von Kindern löcherten uns mit Fragen... ;-) . Der See ist nicht sehr gross - umtauchen wohl in 70 / 80 Minuten .Kein lohnendes Ziel - ausser man ist schon mal in der Ecke ... 07.2003
17. Petschsee ( Märchensee ) Wesenberg , Meckl./Vorp.
War nun wohl das 3. oder 4. Mal im Petschsee , Lokaler Name : Märchensee . Sehr schön gelegen mitten im Wald , nur erreichbar über staubige Waldwege links ab der Strasse von Wesenberg nach Mirow. ( Autowaschen nach dem Tauchgang einplanen ;-) ) . Offener Strand, feinsandig , ganz seicht abfallender Grund .Kleine Badebuchten links und rechts im Wald / Schilf - gut zum , äh , spielen .Doch zurück zum Tauchen ! See etwa 10m tief , toter schlammiger Grund , Sicht Juli 2003 etwa 1,5m ! Schon wesentlich besser gesehen. Bessere Zeit : ab Oktober . Breiter Pflanzenteppich rund um den See so zwischen 1,5 bis 5 m Tiefe.Massig viele Barsche , grosse Hechte gesehen - aber auch tote Karpfen von kapitaler Grösse ! Uferseite gegenüber dem Badestrand mit hineingestürzten Bäumen verseucht , bei Null Sicht kein Spass ! ( etwa 260 ° ) .Senkrecht stehende Pflöcke sowie etliche Bretter und Bohlen liegen gelegendlich herum . Bootsreste ? Tauchen hier recht spassig , Umrundung des See's etwa 90Minuten ( 12'er Buddel reicht bei 5 oder 6 Metern voll aus ).Hier könnten Anfänger ihren ersten Spasstauchgang machen - aber erst ab Frühherbst ! Ortskundiger oder milit. Messtischblatt erforderlich. 07.2003
18. Blautongrube , Friedland(Meckl.) , Meckl./Vorp.
Etwas ausserhalb des schönen Städtchens Friedland , neben der ehemaligen Fliesenfabrik ( jetzt Industrieruine ) liegt das Tagebauloch der ehemaligen Tongewinnung. Nur für Autos Typ HUMMER zu erreichen - Normalverdiener parken und rödeln auf einer Piste etwa 400m weg. Grosses und sehr unregelmässiges Loch , leider nur zu einem kleinen Zipfel mit Wasser gefüllt. Ansonsten wären etwa 30m Tiefe möglich - doch wasserableitende Schichten scheinen hier das Fluten mit Grundwasser zu verhindern. ( Genug geträumt ! ) Schilfumstandenes unregelmässiges Loch , ringsum hohe sandige Abhänge , etwa 150m Durchmesser. Winziger Pontonsteg an der " Badestelle " , flach abfallender Grund.Merkwürdigerweise auch Unterwasser massig Uralt-Schilf , teilweise muss man sich durch diese jungfräulichen Barrieren durchkämpfen .Rohrleitungen , Schienen , ein Trabant ( in bedenklichem Zustand ! ) , Treckerreifen , Angelutensilien ( kompletter Angelkoffer gefunden ) , sowie einige Arbeitsgeräte der Abbaumannschaft ( Schippen,Äxte...) gefunden. Der wasserführende Teil ist nirgends tiefer als 7m , Sicht da unten keine 50 cm ! Vorsicht : Grund sehr uneben !Optimaler Kurs ist so in 3 bis 4 m Rundkurs , welcher sich durch Schilf- und Baumreste kämpfend locker 60 Minuten hinziehen kann ;-)) . Kein Super-Tauchplatz für Malediven-Fans , aber mit dem Wissen , hier als Erster überhaupt zu tauchen, mal ganz interessant. Tip : Friedland hat auch noch einen Stadt-See , wohl ebenfalls noch nicht betaucht - ( aber nicht mehr lange ) ;-)
19. Helenesee bei Lossow/Frankfurt Oder , Brandenburg
Bundesautobahn Berlin > Frankfurt Oder , vorbei an tausenden stehenden LKW mit Fahrziel Polen , Abfahrt Frankfurt Süd auf die Bundesstrasse 112 ,rechts Richtung Lossow."Helenesee" ab hier immer ausgeschildert. Etwa 5 Km bei Ortseinfahrt Lossow rechts ab, derzeit ( 07/2003) Baustellenampel, massiver Strassenbau . Einer gewundenen Strasse , kurvenreich mit teilweise 8% Gefälle , mit mehreren Geschwindigkeitsbegrenzungen ( 50 und 30 km/h ) folgen , bald kommt links die riesige umzäunte Anlage des Helenesee-Ferienkomplexes in Sicht. Am ersten Haupteingang vorbei noch etwa 1 Km bis zur Ausschilderung Tauchbasis. Links rein , Obolus bezahlen ( 3 € Tagesparken ) und Parkplatz suchen ( ab 10:00 Uhr keine Chance !! ) . Tauchbasis "Aero & Aqua" etwa 100m erst links(durchs Tor) dann rechts , anmelden ( Brevet vorzeigen ), 6 € Tages-Tauchplatzgebühr pro Nase zahlen und Handwagen zwecks Gerödeltransport nehmen. Es scheint unbedingt erforderlich , sich telefonisch voranzumelden ! Zwar gibt es eine offizielle Taucheranzahl - Begrenzung pro Tag , doch standen am Ponton ab 11:00 Uhr die Leute Schlange ! ( Sa. So. und Ferien sollte man 08:30 im Wasser sein ! ) . Wir machten also 08:30 und 10:00 Uhr unsere Tauchgänge und fuhren gut damit ! Tauchgang 1 , Ponton 90 ° raus , dann bei 25m Tiefe langsam zurück auf etwa 30 ° Richtung Segeljolle/Holzkahn/Taucherglocke . Sicht bis 10m etwa 5 oder 6 m , dann besser bis 10 m ! Taucherglocke betaucht ( ein unten offener Druckbehälter auf Rohrgerüst , Innendurchmesser wohl 1 m , mit kleinen Fensterchen zum 'raus- und 'reingucken ;-)) .Weiter Richtung Tretboot , Tiefe hier etwa 9m , die Pedale fehlen bereits... . Kleiner Schlenker Richtung Helgas Imbiss , eine rohe Bretterbude mit einigen " Anschlägen " wie : " Nur glatte Taucher machen was kaputt " , massig Barsche im dämmrigen Inneren , einige Spiegelscherben verleiten zum Grimassenziehen ;-) . Immer wieder kahle Baumleichen , Ausbildungsplattformen , eine wohl noch im Bau ( riesige Ausmaße des Gerüstes ! ) , viel Fisch ( Schlei , Hecht , Barsch ) , mehrmals Schrott unklarer Funktion ( Schlitten? , Bühnen ? , Senkkästen ? )bei etwa 5 m Richtung Ponton zurück. Uboot suchen war sinnlos - es stand oben vor der Tauchbasis - frisch gestrichen ;-( . Nur 2 Taucher kamen uns entgegen . Tauchgang 2 , etwa 50 m rechts des Pontons 'rein , etwa 20 Taucher rödelten am Ponton rum , etwa 110 ° weiter die hier sehr zerklüftete Landschaft 'runter bis auf den kahlen lehmigen Grund bei 34 m . Sicht ( stockfinster ) hier exzellent mit locker 10m - aber nix los . Richtung 30° etwa zurück über sehr schön schroffe Kanten , Schluchten , kleinere Berge ( ab 15m mit viel Fisch ). Interessanter als die " Touristenseite " links des Pontons !Teilweise sind schmale Kohleflöze im Wandprofil zu entdecken ! Auf unserem Rückweg begegneten uns addiert wohl 15 Taucher , das Wochenendchaos begann.Über den " Unterwasserberg " am Ponton 'raus , Sicht nun unter 3 m , es rödelten mehrere Gruppen am Einstieg . Flaschenfüllen ging bis 10:00 Uhr recht zügig ( 4,80€ / 12er ) , der Platz zum anziehen ( lange stabile Tische ) wurde allerdings sehr knapp !Ausreichend Plastikwannen ( falls man keine Eigene hat ) , Basispersonal sehr freundlich , aber gestresst durch ständig klingelndes Telefon, gleichzeitig Flaschen füllen , gleichzeitig An- und Abmeldung , Kassieren ... . Fazit : Helenesee bietet speziell im Sommer , wenn alle anderen See'n umgekippt sind , sehr gute Sichtverhältnisse. Rechtzeitiges Erscheinen - speziell Wochenende / Ferien sichert Ruhe unter Wasser . Viele interessante Sehenswürdigkeiten künstlich versenkt , gute Möglichkeit für Navigationsübungen . Rechts des Pontons natürlichere Umgebung mit viel Profil ! Lampe empfohlen , Trocki auch im Sommer : 08°C in 30m !! Basis( Tel. 0335525984 ) freundlich ( es empfiehlt sich mit mehreren gefüllten Flaschen anzukommen - Tauchen dann wesentlich entspannter ) Infrastruktur, Preise und Service in Ordnung . Um längere Anfahrten zu vermeiden empfiehlt sich eine Übernachtung in der Nähe : Kossätenhof ( www.kossaetenhof.de ) in Lossow . 25€ pro Nase im Doppelzimmer ( gross,sauber,Fernseher,echt üppig Fruhstück ! ).Tauchen Helenesee Anfängerfreundlich , Tiefe geht auch gut , Foto sehr gut machbar .Für 2 bis 4 Tauchgänge sehr gut zu empfehlen .Mit Boot oder besseren Anfahrmöglichkeiten rings um den See wäre wohl noch mehr Tauchen möglich ;-)) . Komme gelegendlich wieder .
20. Feldberg ,schmaler Luzin ,"Erddamm "
N53°20'12.456 O13°27'05.124 Da der doch recht langgestreckte eiszeitliche Schmale Luzin mehrere prima Einstiegspunkte bietet , hier noch eine Beschreibung : Am ersten Kreisverkehr hinter der Tankstelle statt rechts ab nach Carvitz oder geradeaus Richtung " 104 Stufen " , nun links ab Richtung Stadt , auch Richtung Prenzlau / Fürstenwerder . Nach etwa 1000m beim nächsten Kreisverkehr rechts ab , weiter Richtung Prenzlau . Der kurvenreichen Strasse folgen , zeitweise ist auf beiden Seiten Wasser zu sehen - links der Kleine Haussee, rechts der Schmale Luzin .Rechter Hand in einer weiten Linkskurve , etwa 200 m vor der kleinen Brücke ( der eigendliche Erddamm ) zwischen Breiten Luzin und Schmalen Luzin an der Strasse ein schmaler unbefestigter Parkplatz . Maximal 5 Autos hier möglich .Hier rödeln , das Wasser befindet sich quer über der kleinen Badewiese etwa 50 m weg. Der gesamte Grund dieses Bereiches bis geradeaus zum gegenüberliegenden Ufer fällt sanft bis auf 11 m ab .Sicht hier jahreszeitabhängig nie schlechter als 4 bis 5 Meter . Mehrere versunkene Bäume , sehr schöne Schilfkanten und gelegendlich recht hoher Grundbewuchs lassen Spass aufkommen .Sammelnetz nicht vergessen ! Beute aller Art und jederzeit - sofern man die Augen aufmacht !Allerdings sind nun wohl langsam die " wertvollen " Flaschen ausgegraben , jetzt sollte man bei entsprechenden Ambitionen schon mal im Grund wühlen . Rostige und spitze Dinge lieber ruhenlassen - viel Kriegshinterlassenschaft ziert diesen Teil des Sees .Tauchen hier Anfängergeeignet , vorgenannte Hinweise sicherheitshalber nochmal anbringen .Der Schmale Luzin hat durch den Erddamm eine direkte Verbindung zum Breiten Luzin ( noch nicht selbst durchtaucht - unbekannt ob es geht ) welcher jedoch stets schlechtere Sicht als sein schmaler Kollege bietet . Ich berichte hier , nachdem ich dies getestet habe . Der " Deko-Trunk " kann direkt in der Gaststätte am Erddamm genommen werden . Zusatz April 2010 : Straßen-Bauarbeiten am Damm ! Hier ist wohl demnächst eine Erkundung anzusetzen - wenn das Sediment sich gesetzt hat ;-(